Texte
Wirklich fies ist …
0… Wenn man einem Einbeinigen einen Roller schenkt.
… Wenn man mit einem Blinden in einen Stummfilm geht.
… Wenn ein dicker Mann eine duenne Frau dick macht und sich dann duenn macht.
… Schenk einen Tauben eine Hoerspielkassette..
… Sag einen Stummen er soll dir aus dem Buch vorlesen
… Die Klobrille mit Klarsichtfolie bekleben.
… Wenn man eine alte Oma die Treppe runterstoesst und fragt, warum sie so schnell rennt!
… Wenn man den Blindenhund mit einem Wuerstchen von der anderen Strassenseite anlockt!
… Mit einem Flugzeug ueber Ätiopien fliegen, wo drauf steht, “Snickers, wenn Dich der Hunger packt”..
… Wenn man eine Fernsehsendung moderiert und dazu noch Barbara Eligmann heisst.
… Wenn man jemandem 60-70 Tropfen Tabasco ins Bier kippt!!
… Wenn man jemandem OS /2 als absturzsicheres und funktionstuechtiges Betriebssystem verkauft
… Einem Opa auf die Glatze zu spucken und dann zu fragen warum er denn so schwitzt
… Wenn man Seine Frau die Treppe runterstoesst und sagt, “bring Bier mit, wenn Du wieder raufkommst!”
… Wenn man kleinen Kindern ‘Wassereis’ aus gefrorenem Essig schenkt!
… Wenn man einem kleinen Jungen sagt: ‘Nimm dir doch die Bonbons vom Regal dort oben!
… Wenn die Ehefrau nach der Hochzeitsnacht fragt: ‘Und, hast Du gestern noch lange gemacht?’
… Wenn ein Elefant an einem nackten Mann herunterblickt und dann fragt: “Und DAMIT kannst Du atmen?”
… Wenn man zu einem Armlosen sagt: ‘Nimm’ dir ruhig ein paar Kekse aus der Dose’
… Einen Blinden nach seiner Lieblingsfarbe fragen.
… Seinen Chef vom Stuhl schubsen und hinterher auf einen Kollegen zeigen “Er war es”.
… Einen Autohaendler zu entfuehren und hinterher zu sagen: “Es war nur eine Probefahrt”
… Sich im Schuhgeschaeft eine halbe Stunde lang Schuhe zeigen lassen und hinterher zu sagen: “Ich glaube, ich behalte doch lieber meine alten”
… Mit ueberfuelltem Einkaufswagen an der ebenso ueberfuellten Kasse zu stehen und zu sagen: “Ich glaube ich hab mein Geld vergessen”
… In ueberfuellten Behoerden auf taubstumm zu markieren und zu versuchen, dem Beamten mit Zeichensprache seine Lebensgeschichte zu erzaehlen.
… Die Auslandsauskunft anzurufen um zu fragen, was zum Beispiel ein Kondom in China kostet, oder wie viele Beine ein Tausendfuessler hat.
… Mit einer Blockfloete die Bahn betreten und Elvis groesste Hits vortragen.
… Die intimsten Geheimnisse der Freundin /Freund vor Publikum erzaehlen.
… Wenn die Mutter bei der Werbung den Ton wegschaltet, einfach weitersingen.
… So zu tun, als wenn man in der Nase bohren wuerde und dann die Hand zum Schuetteln hinhalten.
… Bei der Hochzeit anstelle von Reis, Golfbaelle zu werfen.
… An der Ampelschaltung rumspielen, so dass alle Seiten gleichzeitig gruen bekommen.
… Sich in oeffentlichen Verkehrsmitteln Personen gegenueber zu setzen und sie anzustarren (aber nicht weggucken, wenn sie aufsehen).
… Dem Bruder eine Zigarette anbieten, um dann bei der Mutter zu petzen.
… In oeffentlichen Verkehrsmitteln bei anderen in der Zeitung mitlesen.
… In oeffentlichen Toiletten auf die Brille pinkeln und das Klopapier mitnehmen.
… Wenn jemand vor der Badezimmertuer steht und dringend auf’s Klo muss, den Wasserhahn aufzudrehen.
… Einem Schlafenden die Hand in warmes Wasser halten.
… Im Kaufhaus mit der warmen Unterhose (gut sichtbar) in die Umkleidekabine zu gehen und sie auszuprobieren und nach Moeglichkeit diese wieder zuruecklegen.
… Eine Plueschkatze auf den Baum zu werfen und dann die Feuerwehr zu rufen: “Meine Katze ist auf dem Baum und kommt nicht mehr runter”.
… Zu Weihnachten Naegel im Kamin aufstellen.
… Im Zirkus dem Jongleur rohe Eier zuwerfen.
… Im Golfclub einen Ball mit einem rohen Ei vertauschen..
… Im Restaurant eine halbe Stunde nach dem Kellner rufen um dann ein Glas Wasser zu bestellen.
… Sich in Bus und Bahn als Fahrkartenkontrolleur ausgeben und von den Schwarzfahrern Geld zu kassieren.
… Bei einer Live-Sendung im Radio anrufen und auf die Frage, welches der Lieblingssender sei, mit der Konkurrenz zu beantworten.
… In der Telefonzentrale einen Kunden in der Warteschleife zu haengen und essen zu gehen.
… Bei Kontrollen in oeffentlichen Verkehrsmitteln dem Nachbarn die Fahrkarte wegnehmen und als eigene Vorzuzeigen.
… Dem Freund / der Freundin alle Uhren und Wecker eine Stunde vorzustellen.
… Beim Arbeitgeber eines Bekannten anrufen, sich als diesen auszugeben und sich krank zu melden.
… Unter falschem Namen eine Pizza liefern lassen, (moeglichst wenn das Opfer gerade unter der Dusche steht).
… Jemanden aus dem Flugzeug zu schmeissen und den Fallschirm hinterher zu schmeissen.
… Wenn jemand um ein Taschentuch bittet, ihm ein gebrauchtes geben.
… Den Ehepartner Sonntag morgens wachruetteln und ihn zur Arbeit zu schicken.
… Mit Blindenstock und Sonnenbrille in die Damenduschraeume zu gehen.
… Schluesselloecher mit Kaugummi zukleben.
… Endloskassetten von der Kelly-Familie zu verschenken.
33 Kinderbuecher die es niemals geben wird
01. Du bist anders als die anderen, und das ist schlecht
2. Der Junge, der starb, nachdem er sein ganzes Gemuese aufass
3. Papas neue Freundin namens Horst
4. Emily hat die falsche Hautfarbe
5. Hammer, Schraubenzieher und Schere: Ich kann das schon!
6. Per Anhalter reisen fuer Kinder
7. Vanessa war boese, deswegen liebt ihre Mama sie nicht mehr
8. Der neugierige Kevin und der Elektrozaun
9. Alle Haustiere kommen in die Hoelle
10. Die kleine, feige Petze
11. Manche Kaetzchen koennen fliegen
12. Opa bekommt einen Sarg
13. Die magische Welt der Muellhalde
14. Das wars, ich gebe Dich zur Adoption frei
15. Garfield und die Katzenleukaemie
16. Mama liebt jetzt das neue Baby
17. Fremde haben die leckersten Suessigkeiten
18. Heulen, Treten und Jammern oeffnen Dir jede Tuer
19. Du warst ein Verhuetungsfehler
20. 101 Dinge, mit denen Kinder spielen, die reicher sind als Du
21. Plopp! machte der Hamster und andere lustige Mikrowellenspiele
22. Rabauken verdienen den Tod
23. Alptraeume sind wahr
24. Wo willst Du am liebsten begraben werden?
25. Wie Maria die Windschutzscheibe versaute oder ´Hast Du Dich auch angeschnallt?´
26. Herr Gabel und Frau Steckdose koennen gute Freunde sein
27. Orte, an denen Mama und Papa die schoensten Dinge verstecken
28. Papa trinkt, weil Du weinst
29. Die Überraschung am Grunde des Teichs
30. So lernst Du erwachsene Freunde ueber das Internet kennen
31. 101 lustige Strassenspiele
32. Wer dumm ist, wird nie was
33. ´Ich traue mich doch!´ oder ´101 Mutproben, die beweisen, dass Du kein Feigling bist´
Rotkaeppchen (DDR-Version)
0Rotkaeppchen damals in der DDR Rotkaeppchen war gerade dabei, ein frohes Jugendleben zu entfalten, da kehrte die Mutter von der Versammlung der Haus- und Hofgemeinschaft zurueck. Sie begruesste das Rotkaeppchen mit der Losung Junger Pioniere: “Bildet Timur-Trupps und helft unseren Parteiveteranen bei der verlustlosen Einbringung der Gartenernte!” “Rotkaeppchen” schlussfolgerte sie “nimm in dein Aktionsprogramm auch einen Besuch bei der Grossmutter, der verdienten Parteiveteranin, auf! Überreiche ihr aus Anlass des 15-jaehrigen Jubilaeums der Rentenerhoehung ein Stueck Obstkuchen mit Schlagcreme und eine Weinflasche mit Fassbrause. Sie werden die Grossmutter staerken zu guten Taten fuer den Sozialismus und im Kampf um die allseitige Durchsetzung der Neurermethoden auf dem Gebiet einer kulturvollen Heimgestaltung. Weiche nicht vom Bitterfelder Weg ab, und wenn du in den Wald gehst, ermahne dich zu erhoehter Wachsamkeit gegenueber den parteifeindlichen Umtrieben des boesen Wolfes. Seinen satirischen und dogmatischen Einfluesterungen, die vom Klassenfeind diktiert sind, darfst du nicht zum Opfer fallen. Vergiss nicht das blaue Halstuch und die rote Kappe. “Seid bereit ! Immer Bereit!” antwortete etwas traurig das Rotkaeppchen, denn es haette gern weiter ein frohes Jugendleben entfaltet. Aber eingedeckt der 10 Gebote der sozialistischen Moral und aufgrund seines kaempferischen Klassenbewusstsein schaetzte es die Perspektiven seiner jugendlichen Entwicklung richtig ein und machte sich auf den Weg. Bei seiner Wanderung kam das Rotkaeppchen an eine Wiese, die einen ueberplanbestand schoener Blumen beinhaltete. Dem Rotkaeppchen gelang es, diese ungenutzten Reserven aufzudecken und sie, unter Geringhaltung der Ausschussquote, fuer die Produktion eines Blumenstrausses zu erschliessen. Als Rotkaeppchen gerade dabei war, in ihr Produktionsprogramm auch die Einfuehrung einer Pausengymnastik mit aufzunehmen, erschien der boese Wolf. “Freundschaft” sagte der Wolf. “Was machst du denn hier?” “Ich entwickle Initiative zum Besuch der Grossmutter und versuche neue Wege zu beschreiten.” “Lass uns eine Plandiskussion fuehren ueber den komplexen Einsatz bei der Veteranin.” antwortete der Wolf, “Wir wollen beide als Kollektiv ein Kulturprogramm aufstellen und in Kooperation ein agitatorisch-propagandistisches Programm erstellen. Es stuermt die Hoehen der Kultur!” Doch im gleichen Augenblick wurde ihm ein Verbesserungsvorschlag bewusst. Er setzte den oekonomischen Hebel an und veraenderte den Planentwurf dahingehend, dass er im programmatischen Vorgehen in Teilabschnitten erst die Grossmutter und dann das Rotkaeppchen seinen Versorgungsplaenen einverleiben wollte. So verstiess er gegen die Richtlinien des Jugendfoerderungsprogramms, und Rotkaeppchen sah sich allein gelassen. Kurz darauf stand der verbrecherische Wolf vor dem Wohnblock, in dem die Grossmutter durch Beziehung im Veteranenclub eine Parterrewohnung bekommen hatte. Eingedeckt der Devise “Jeder Mann an jedem Ort, einmal in der Woche Sport” sprang er durch das entgegen den Vorschriften der staatlichen Versicherung der DDR offenstehende Fenster. Mit der kranken Grossmutter liess er sich auf keine Diskussion ein, sondern diktierte der Grossmutter unter Missachtung der Beratung durch die Fuehrungsgremien einseitig seine Meinung, indem er sie einfach auffrass. Danach versuchte der gefaehrliche Agent sich zu tarnen. Er zog Grossmutters Nachthemd aus Dederon an und legte sich mit dem Krankenschein der SVK in der Pfote ins Bett. Nach einer kurzen Weile, in dem Bestreben, die Wartezeit zu verkuerzen, betrat auch Rotkaeppchen die AWG-Wohnung der Grossmutter. Als Rotkaeppchen die unrealistische Grossmutter erblickte, erschrak es sehr. “Grossmutter, warum hast du so grosse Augen?” “Ich habe eine Halbtagsbeschaeftigung als Gueterkontrolleur angenommen!” “Aber Grossmutter, warum hast du dann so grosse Ohren?” “Ich betaetige mich als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums fuer Staatssicherheit!” “Grossmutter, warum hast du aber einen so grossen Mund?” “Weisst du denn nicht, dass ich Chefkommentator beim demokratischen Rundfunk war?” Der Wolf beendete die kaempferische Auseinandersetzung durch positive Überzeugungsarbeit, indem er auch das Rotkaeppchen mit Haut und Haaren auffrass. Dann legte er sich schlafen und produzierte Schnarchtoene der Gueteklasse “Q” im Weltmassstab. Mit einem “Spatz” vom VEB Simson-Suhl kam auf der Suche nach einer Vertragswerkstatt ein Mitglied des Jagdkollektivs daher. Zufaellig fuehrte der Jaeger seine Thaelmannsuperflinte 2. Wahl mit sich. Dem Wolf wurde das zum Verhaengnis, da er es an der noetigen Wachsamkeit hatte fehlen lassen. Mit Hilfe der Hinweise aus der Bevoelkerung gelang es dem Jaeger, den Wolf zu identifizieren und als Geheimagent der imperialistischen Ultras zu entlarven. Er realisierte die Toetung der scheusslichen Bestie und befreite das Rotkaeppchen und die Grossmutter aus dem Leibe des boesen Wolfes. Doch bevor sie den Tag der Befreiung mit Erstellung eines Kulturprogramms feierten, verfasste das Rotkaeppchen einen Artikel fuer die “Junge Welt”, mit dem sie Kritik ihrer falschen Verhaltensweise annahm und sich vom vertrauensseligen Versoehnlertum dem Wolf gegenueber distanzierte. Der Jaeger hatte durch seine Befreiung der Grossmutter und des Rotkaeppchens 2 Arbeitskraefte aus der nacharbeitenden Bevoelkerung zusaetzlich erschlossen und damit einen Zuwachs um etwa 2000,63 Mark erzielt. Er erhielt eine Praemie von 300,- Mark, ausserdem wurde ihm fuer seine Tat eine Aufbaustunde im Rahmen seiner Selbstverpflichtung im NAW angerechnet. Die Grossmutter zeichnete freiwillig einen Betrag zugunsten der Volkssolidaritaet, und das Rotkaeppchen liess sich von der Grossmutter die leere Weinflasche fuer die naechste Altstoffsammlung geben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben alle drei noch heute.
Aus dem Leben eines Trabantfahrers
0Ich hab’ ein Auto, ich bin seitdem bekannt,
Ein Super-Sport-Coupe-Trabant
aus zweiter Hand, heimlich besorgt
fuer knapp 9000, vom Opa geborgt.
Auch ich lebte einst in gluecklichen Tagen,
da sprach meine Alte: “Wir brauchen’n Wagen!”
Nicht nur bei uns ist das so Brauch:
“Was der Nachbar hat, das brauchen wir auch”.
Ich sprach: “Elfriede, da braucht man doch Geld !”
“Egal, alles andere wird abbestellt.”
Und so begannen, Gott bewahre,
zwei ausgesprochene Hungerjahre,
taeglich hauchduenn Marina auf’s Brot -
innerfamiliaere Hungersnot.
Wie Bier schmeckt, hatte ich fast vergessen.
Die Kinder durften ploetzlich Schulspeisung essen.
So lebt man gesund, so lebt man richtig,
wir kriegen ein Auto – nur das ist wichtig !
Dann hatte Elfriede die Loesung gefunden:
“Otto, Du machst Überstunden !”
Bekam ich Praemie, bekam ich Lohn -
am Werkstor stand Elfriede schon.
Mein Lieblingshobby musste warten,
mein Unterholz-Gemuesegarten.
Nicht einmal Duenger durft’ ich kaufen.
Elfriede sprach: “Das kost’ ja’n Haufen !”
(Das Klo kommt in’n Garten, wir duengen Natur)
Frueh sah man uns dann voll Entzuecken
im Garten um die Wette druecken.
Gemuese und Obst gediehen richtig
wir kriegen ein Auto – nur das ist wichtig !
Dann trat die Karre in mein Leben -
ich wollt’ den Tag haett’s nie gegeben !
Ich komm von der Arbeit und seh’ ganz verwundert
da steht der Trabi vom Typ Fuenfhundert.
Elfriede hatte sich bewaehrt
und schon die Formalitaeten geklaert:
9000 vom Opa – ich seh’ ihn noch grinsen:
“Ich borge doch gern, bei neunzehn Prozent Zinsen !”
Der Nachbar war gern zum Verkaufe bereit -
spaeter verstand ich’s, es war hoechste Zeit.
Mir gefiel er gleich nicht richtig.
Aber wir hatten ein Auto, und nur das war wichtig !
Von nun an gab’s fuer mich nichts mehr zu lachen:
als erstes Fahrerlaubnis machen.
Drei Pruefungen musste ich bestreiten,
der Pruefer konnte mich nicht leiden.
Ich lernte weiter, ganz verbissen,
Heute belasten mein Gewissen:
“Drei Autos, eine wilde Sau;
ich ueberfuhr eine alte Frau,
ein Langstreckenlaeufer sah mich zu spaet,
der hat heut’ n Rollstuhl, ein schoenes Geraet.
Dann kam Silvester, es war toll:
Verkehrskontrolle und ich war voll.
Statt zu blasen, meine Guete,
war ploetzlich der Heringssalat in der Tuete.
Die Fahrerlaubnis dafuer Null und nichtig
Aber wir hatten ein Auto, nur das war wichtig !
Elfriede tobte wie ein Drachen
“Ich werde die Fahrerlaubnis machen !”
Na, sie schaffte es gleich, sie war raffiniert,
sie hat mit dem Fahrlehrer tuechtig poussiert.
Ich sass nun daneben und sie fuhr den Wagen,
meine Haare ergrauten in wenigen Tagen.
So will ich nun in bewegten Bildern
auch einen Sonntagsausflug schildern.
Sonntag frueh, war sonst so nett,
da durfte ich nochmal zu Elfriede ins Bett,
An dem Tag sprach sie kurz und knapp:
“Otto, wasch’ den Wagen ab !”
Und weiter dann mit ernster Miene:
“Wir fahren heute mal alle in’s Gruene !”
Von diesem schwarzen Tag bericht’ ich:
Aber wir haben ein Auto, nur das ist wichtig !
Die Karre war sauber wie ein Rubin,
die Kinder sassen auch schon drin,
Elfriede konnte nicht mehr warten:
Schluessel rein und wollte starten.
Ich seh noch heut’ ihr dummes Gesicht:
Wir wollten fahr’n – der Trabi nicht.
Ich schob ihn hin, ich schob ihn her,
bergauf ging es besonders schwer,
da hat Elfriede ungeniert
die ganzen Hebel demontiert.
Sie wechselte an Ort und Stelle
Reifen, Hupe, Kurbelwelle,
seitdem hab ich unbequem gesessen -
die Stossdaempfer hatte sie naemlich vergessen.
So war’s bald nun elfe schon
Der Motor sagte keinen Ton.
Elfriede begann schon wieder zu toben:
“Otto ran, es wird noch mal geschoben !”
Ich triefte vor Schweiss, da schrie sie “Juhoooo !
Otto, ich hab’s: Der Benzinhahn war zu !”
Nun lief der Trabi richtig
wir haben ein Auto, nur das ist wichtig !
Dann kam der naechste Schicksalsschritt
Wir nahmen Oma und Opa mit.
Sie begruessen uns mit viel Geschrei,
Opas Dackel war auch dabei,
Elfriedes Fahren machte Opa spass:
statt zu bremsen gab sie Gas.
Bei jedem Schlagloch sprang die Chese
und Opa verlor seine Zahnprothese.
Oma, die grad’ voll Entzuecken,
dabei war einen Strumpf zu stricken,
sprang bei jeder Bremsung vor,
und ich bekam die Nadel in’s Ohr.
Auch mit dem Dackel war’s ein Graus:
Der spuckte sein Fruehstueck wieder aus.
Vorbei ging’s an nem Bauernhof:
Da stand ein Hahn und guckte doof
noch ehe ich Elfriede gezuegelt,
hatte sie ihn aufgebuegelt.
Ich nahm das Tierchen voll Entsetzen
und sprach zum Bauern: “Ich werd’ ihn ersetzen !”
Der hatte den Schmerz noch nicht ueberwunden,
musterte mich von oben bis unten:
“Nein”, sprach er, “mit solchen Nieten
sind meine Huehner nicht zufrieden !”
“Doch”, sprach Elfriede, “nehm’sn bloss,
dass schafft er schon noch, und ich bin ihn los !”
Weiter ging es rasend und wild,
vor ‘ner Schule stand ein Schild:
“Fahrt langsam und mit Übersicht,
ueberfahrt die Kinder nicht !”
Drunter stand mit Schulkreide prompt:
“Wartet, bis der Lehrer kommt !”
Dann ging’s bergab, ich sah verwundert:
die Tachonadel stand auf hundert,
Sie dachte wohl, der Mensch der denkt,
und der liebe Gott, der lenkt.
Bei Hundertdreissig, kaum zu fassen,
hat sie ihn dann laufen lassen.
Der liebe Gott ist sonst zwar tuechtig,
doch diese Gegend, kennt’ er nicht richtig.
Bei Hundertvierzig, ich seh’s noch vor mir,
das linke Hinterrad war etwas schneller als wir,
drei Baeume gestreift, und den vierten frontal,
wir ueberschlugen uns so vier, fuenf mal.
Das krachte, klirrte und polterte so richtig,
was ist mit dem Wagen ? Nur das ist wichtig !
Ich erwachte mit Gewimmer.
Ringsum rauchten noch die Truemmer
Elfriede war’s zum Glueck gelungen,
sie war mit den Kindern abgesprungen.
Besorgt trat sie naeher: “Otto, He,
Was ist mit Dir, tut Dir was weh ?”
“Nein”, sprach ich mit zerfetzten Sachen,
“nur der Kopf, und zwar beim Lachen.”
Schwankend begann ich, den Opa zu suchen,
da drang aus den Truemmern ein lautes Fluchen,
auf dem Ersatzrad sass er, geduckt,
“Otto, ich hab’ meine Zaehne verschluckt !”
Ich sah’ nach vorn, ich sah’ nach hinten,
die Oma war nicht aufzufinden,
ihr Hoerrohr fanden wir im Dreck,
Rufen hatte also keinen Zweck.
Wir suchten etwa drei, vier Stunden,
durch Zufall wurde sie dann gefunden:
als Opa mal zum Himmel sah,
und ploetzlich rief: “Da ist sie ja !”
Zehn Meter hoeher sass sie fast,
in einem Baum auf einem Ast.
Was in der Zwischenzeit passiert’,
dass hatte sie noch gar nicht kapiert.
Da sass sie wie ein stolzer Reiter
mitsamt dem Strumpf und strickte weiter.
Da haben wir uns gleich beeilt
und sie ganz sachte abgeseilt.
Es war zum Glueck nicht viel geschehen
nur den Dackel, den ham’ wir nicht wiedergesehen.
Ein boeser Tag war fuer uns dann aus,
bis heute lag ich im Krankenhaus,
da kam Elfriede mich besuchen,
sie brachte Obst und auch viel Kuchen,
was dann noch kam, das ging zu weit,
sie hatte eine Neuigkeit:
wir hatten einst zum Zeitvertreiben,
mitgemacht beim Preisausschreiben.
Heut’ gab man die Gewinne bekannt,
wir hatten gewonnen: einen Trabant.
Kaum hoerte ich das, da sprang ich auf
und eilte fort, im Dauerlauf,
irgendwo liess ich mich nieder.
Essen und Trinken darf ich jetzt wieder.
Wir haben ein Auto, das ist richtig,
nur wer ist der Fahrer, allein das ist wichtig…
Beim Drive-in-Schalter
0Autofahren macht Spass. Essen macht Spass. Am meisten Spass macht Essen im Auto. Deswegen besitze ich diese erhoehte Affinitaet zu Drive-in-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant. Das Vergnuegen an der Self-Service-Version des Essens auf Raedern wird allerdings erheblich durch die Qualitaet der Gegensprechanlage gemindert. Ich bin der Überzeugung, dass sie ihren Namen deshalb bekommen hat, weil sie voellig gegen das Sprechen ausgelegt ist.
“Hiere Bechelun hippe,” knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen, der uebrigens ein lebender Beweis fuer die Haltbarkeit von Vorkriegsware ist.
Heiliger McDonald! Investment waere hier angebracht. Als erfahrener Drive-In’er weiss ich allerdings, dass der Herr am anderen Ende des Dosentelefons sich gerade nach meiner Bestellung erkundigt hat. Ich eroeffne das Spiel klassisch mit einer Gegenfrage: “Haben Sie etwas vom Huhn ?”
Aus der Gegensprechanlage toent ein schwer verstaendliches Wort, das allerdings eindeutig mit “…icken” endet. Deshalb antworte ich: “Gute Idee, junger Freund, aber zunaechst moechte ich etwas essen.”
Etwas lauter toent es zurueck: “TSCHIKKEN!”
“Ach so, Sie meinen Chicken. Noe, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Roestbroetchen ?”
“Hamburger?”, fragt mein unsichtbarer Gegenueber zurueck.
Wahrheitsgemaess erwidere ich: “Nein, ich bin Einheimischer.
Aber wieso ist das so wichtig fuer meine Bestellung ?”
“WOLLEN SIE EINEN H-A-M-B-U-R-G-E-R !?”
“Jetzt beruhigen Sie sich mal. Ja, ich nehme einen.”
“Schiess”
Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, so dass ich denke, ich kann es erneut riskieren.”
“OB SIE KÄÄSE ZUM HAMBURGER MÖCHTEN!?”
“Netter Vorschlag. Ja, ich glaube, ich nehme einen mittelalten Pyrenaeen-Bergkaese, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeroestet.”
Ob die naechste verknarzte Meldung aus dem Lautsprecher nun “Aber sicher doch” oder “Du *PIEP* ” lautet, kann ich nicht exakt heraus hoeren. Deutlich verstehe ich hingegen: “was dazu?”.
“Doch ja. Ich haette gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstaebchen.”
“Also Pommes?”
“Von mir aus auch die.”
“Gross, mittel, klein ?”
“Gemischt. Und zwar genau zu einem Drittel grosse, mittlere und kleine.”
“WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN ??!?”
Diese, wiederum sehr laut formulierte, Frage verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: “Falls das Bedingung ist, hier etwas zu essen zu kriegen: Ja. Also, machen wir weiter?”
“Gut, gut. Etwas zu den Pommes?”
“Ein schoenes Entrecote, blutig, und ein Glas 1997er Chianti.”
“ICH KOMM’ DIR GLEICH RAUS UND GEB’ DIR BLUTIG !!!”
“Machen Sie das, aber verschlabbern Sie den Chianti dabei nicht.”
“SCHLUSS JETZT! Schalter zwei. Dreieurofuenfzig.”
Schon vorbei. Gerade wo es anfaengt lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 500-Euro-Schein: “Tut mir leid, aber ich hab’s nicht groesser.”
*PIEP* freundlich werde ich ausgekontert: “Kein Problem,” und mit kaltem Blick ausbezahlt, klappert mein Wechselgeld auf dem Stahltresen.
“Kann ich ne Quittung haben ? Ist ein Geschaeftsessen.”
Das Element FRAU
0Element: Weib ( engl. Woman )
Symbol: Wo
Entdecker: Adam, Datum unbekannt
Atomares Gewicht: Normal 55 kg, Isotope mit abweichendem Gewicht von 40 bis 130 kg sind bekannt.
Laenge: 150 bis 185 cm, kleinere Spezies sind meist noch nicht ausgereift.
Vorkommen: Reichliche Mengen in allen urbanen Gegenden; nirgends bei Bedarf, sonst ueberall anzutreffen.
Darstellung: Trotz vielfaeltiger Arbeiten auf diesem Gebiet laesst sich keine allgemeingueltige Vorschrift angeben, da die direkte Synthese noch nicht gelungen ist. Abbildung ausgewaehlter Einzelexemplare sind ueberall reichlich in zum Teil
natuerlichen Zustand zu finden.
Die Kernverschmelzung aus den Elementen F+RA+U unterblieb aus dem zu erwartenden, aeusserst aggressiven Ergebnis.
Physikalische Eigenschaften:
1. Oberflaeche gewoehnlicherweise mit farbigem Film ueberzogen, dieser unterliegt meist einem hohen Verschleiss.
2. Farbspektrum reicht von blond bis schwarz in allen Schattierungen.
3. Kocht ohne aeussere Einwirkung und ohne Temperaturerhoehung.
4. Friert ohne erkennbaren Grund, kann innerhalb von Sekundenbruchteilen erstarren.
5. Schmilzt bei besonderer Behandlung.
6. Vorgefunden in verschiedenen Zustaenden, vom jungfraeulichen Metall bis hin zum gewoehnlichen Erz.
7. Staendige Geraeuschemission, die nur sehr schwer zu kontrollieren sind.
8. Starkes Adhaesionsvermoegen.
Chemische Eigenschaften:
1. Hat grosse Affinitaet zu Gold, Silber, allen Elementen der Platingruppe und Edelsteinen (insbesondere zu hexagonal kristallinen Kohlenstoffmodifikationen).
2. Absorbiert grosse Mengen teurer Substanzen.
3. Kann spontan ohne Warnung und ohne bekannten Grund explodieren.
4. Unloeslich in Fluessigkeiten, aber Aktivitaet steigt exponentiell mit der Saettigung in Alkohol.
5. Das am wirkungsvollsten goldreduzierende Mittel, das dem Mann bekannt ist.
6. Versucht staendig, irgendwelche Ringbindungen einzugehen.
7. Bildet bei Koordinationszahl 1 meist einen stabilen Ehekomplex, haeufig mit zeitweiligem Ligandentausch. Die maximale Koordinationszahl ergibt sich nur durch sterische und zeitliche Hinderung der Liganden.
Gewoehnliche Verwendung:
1. Stark dekorativ, besonders in Sportwagen.
2. Vereinzelt auch zu repraesentativen Zwecken geeignet.
3. Kann zur Entspannung eine grosse Hilfe sein.
4. Kann zu exponentieller Stresssteigerung fuehren.
5. Allzweckmittel zur Aufrechterhaltung eines Haushaltes.
Tests:
1. Echte Spezies werden rot, wenn sie in natuerlichem Zustand entdeckt werden.
2. Deutliche Gruenfaerbung, wenn hinter ein besseraussehendes Exemplar drapiert.
3. Attraktivitaet steigt linear mit dem Alkoholpegel des Betrachters.
4. Unterbindung der Geraeuschemission fuehrt zu starker Abkuehlung.
5. Erhoehte Zufuehrung kohlehydrathaltiger Stoffe fuehrt laengerfristig zu einer Massezunahme, verbunden mit einer deutlichen Vergroesserung des Umfanges in der Mitte. Dieser Vorgang ist meist nicht reversibel.
Gefaehrlichkeit:
1. Sehr gefaehrlich, wenn nicht in erfahrenen Haenden.
2. Illegal mehr als eine zu besitzen, obgleich wuenschenswert.
3. Bei Aufeinandertreffen zweier Exemplare im gleichen Besitz ist mit groesseren Zerstoerungen und dem Verlust beider Exemplare zu rechnen.
4. Bei zunehmenden Alterungsprozess schlecht recycelbar (Sondermuell ).
5. Bei unsachgemaesser Bearbeitung kann automatischer Reproduktionsprozess gestartet werden, der nach Abschluss praktisch alle verfuegbaren Ressourcen beansprucht.
6. Die legale Aufloesung einer Ringbindung ist nur unter erheblichem monetaerem Aufwand moeglich.
Die duemmsten Antworten in Quizshows
0Trotz der dauerhaften, massiven Belaestigung der Fernsehzuschauen mit Quizshows in allen moeglichen Formen scheint Deutschland nicht unbedingt an Intelligenz zuzunehmen…
Follow up:
“Der Schwaechste fliegt” bei RTL:
Wie heissen die kurzen Haare an den Aussenkanten der Augenlider?
Antwort: “Koteletten.”
“Familienduell” bei RTL:
Nennen Sie ein schwarz-gelbes Insekt.
Antwort: “Giraffe.”
“Familienduell” bei RTL:
Was reimt sich auf Tief?
Antwort: “Runter.”
“Der Schwaechste fliegt” bei RTL:
Wie viel Drittel ergeben ein Ganzes?
Antwort: “Vier.”
“Jeder gegen jeden” in Sat.1:
In der Sendereihe “Vorsicht Falle” wurde vor Neppern, Schleppern und vor wem noch gewarnt?
Antwort: “Ähh, Maehdreschern.”
Richtig waere gewesen: Bauernfaenger.
“Call TV” bei RTL2:
Wie heissen die Bewohner aus dem Tubbieland.
Antwort: “Na – Ossis.”
Wer wird Millionaer (RTL)
Frage: “Wie heisst das erste Buch des Alten Testaments?”
A: Pink Floyd B: Judas Priest C: Genesis D: Moses Pelham
Antwort: “Es heisst ja das erste Buch Mose – also nehme ich D: Moses Pelham.
Call TV (RTL II)
Frage: “Wie heisst das maennliche Geschlechtshormon?”
Antwort: Penis.
Risiko (ZDF)
Frage: “Wie nannte Muhamed Ali seine Autobiographie?”
Antwort: “Mein Kampf.”
Wer wird Millionaer (RTL)
Frage: Womit wurden frueher Wellen ins Haar gearbeitet?
A: Kaemmerer B: Brennschere C: Lokomotive D: Straehnengas
Antwort: “Ich brauch den Joker.”
Der Schwaechste fliegt (RTL)
Frage: “Welche Extremitaeten sind dem Kopf am naechsten?”
Antwort: “Die Haare.”
Jeder gegen Jeden (Sat.1)
Frage: “Fuer einen Einkaufsbummel in Duesseldorf musst du in welches Bundesland reisen?”
Antwort: “Rheinland-Westfalen.”
Nennen Sie etwas, das man im Iglu findet:
“Fischstaebchen”
Nennen Sie etwas, das man mit einem Staubsauger aufsaugt:
“Kanarienvogel”
Nennen Sie etwas das blinkt:
“Blinkanlage”
Nennen Sie etwas, das man jemandem sagt, bevor man schlafen geht:
“Ich will noch nicht schlafen”
Nennen Sie etwas, was man mit dem Fenster macht,
damit Leute nicht reinschauen koennen:
“Rausschauen”
Nennen Sie ein Tier, das mit “Z” anfaengt:
“Zottelbaer”
Nennen Sie etwas, wovon man einen roten Kopf bekommt:
“Tomatenmark”
Nennen Sie einen beruehmten Heinz:
“Heinzelmann”
Nennen Sie eine Taetigkeit, bei der Sie nebenher Radio hoeren:
“Fernsehen gucken”
Nennen Sie ein farbenpraechtiges Tier:
“Forelle”
Nennen Sie ein anderes Gericht als das Bundesverfassungsgericht:
“Erbsengericht”
Nennen Sie eine Touristen-Attraktion in Rom:
“Der schiefe Turm von Pisa”
Nennen Sie einen Ort, an dem es dunkel ist:
“Gehirn”
Nennen Sie eine Organisation, die durch Spenden finanziert wird:
“ZDF”
Nennen Sie ein Tier, das Stacheln hat.
“Ein Stachelbaer.”
Nennen Sie etwas, das einen Schnabel hat.
“Hering.”
Putzmann bei Microsoft
0Ein Arbeitsloser bewirbt sich als Putzmann bei Microsoft. Der Chef laedt ihn zu einem Gespraech und zu einem Eignungstest (den Boden wischen) ein. Schliesslich sagt er ihm: “Du bist angestellt, gib mir deine E-mail und ich werde dir ein Formular zum ausfuellen schicken sowie Dir mitteilen, wann und wo du dich am ersten Tag melden sollst.”
Der Arbeitslose, voellig verzweifelt, antwortet, dass er keinen Computer habe und sowieso kein E-mail besitze. Der Chef teilt ihm mit, dass wenn er kein E-mail habe, er virtuell gar nicht existiere und somit auch keinen Job bekomme.
Verzweifelt geht der Mann. Er weiss nicht mehr was machen soll und hat nur noch 10 US$ in der Tasche. Er beschliesst, im Supermarkt eine Kiste mit 10 Kilo Tomaten zu kaufen und in weniger als 2 Stunden verkaufte er die Tomaten einzeln fuer den doppelten Preis. Dies wiederholte er noch zwei mal und kehrte mit US$ 80 nach hause.
So realisierte er, dass er sein Leben auch in dieser Art und Weise bestreiten konnte. Jeden Tag steht er frueher auf und kommt spaeter wieder nach hause und vervielfacht sein Geld jeden Tag. Wenig spaeter kauft er sich einen Karren, tauscht in dann gegen einen Lieferwagen aus und wenig spaeter gegen eine ganze Flotte von Lieferwagen.
Nach wenigen Jahren ist der Mann Besitzer eines der groessten Gemueseverteiler der Vereinigten Staaten. So denkt er auch ueber die Zukunft seiner Familie nach und beschliesst, eine Lebensversicherung abzuschliessen. Er ruft einen Berater an, waehlt einen Versicherungsplan und als das Gespraech beendet wird, fraegt der Berater nach der E-mail Adresse um dem Mann den Antrag
zuzusenden. Der Mann antwortet dem Berater, dass er kein E-mail besitze.
“Seltsam, sagt ihm der Berater. Sie besitzen kein E-mail und haben es trotzdem geschafft, ein solches Imperium aufzubauen. Stellen Sie sich vor, was Sie heute waeren, wenn Sie E-mail besitzen wuerden!!”
Der Mann dachte nach und antwortete: “Ich waere Putzmann bei Microsoft!”
Moral der Geschichte Nr. 1:
Internet regelt Dein Leben nicht
Moral der Geschichte Nr. 2:
Wenn Du Putzmann bei Microsoft werden willst, schaffe Dir E-mail an.
Moral der Geschichte Nr. 3:
Wenn Du kein E-mail besitzt und viel arbeitest, kannst Du Millionaer werden.
Moral der Geschichte Nr. 4:
Falls Du diese Geschichte per e-mail erhalten hast bist Du naeher daran Putzmann zu werden als Millionaer.
Falls Ihr denkt, es ist kalt
0+10 Grad Celsius
Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab. Die
Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen.
+5 Grad Celsius
Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch ueber den
Horizont steigt.
+2 Grad Celsius
Italienische Autos springen nicht mehr an.
0 Grad Celsius
Destilliertes Wasser gefriert.
-1 Grad Celsius
Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen. Die
Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.
-4 Grad Celsius
Die Katze will mit ins Bett.
-10 Grad Celsius
Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen.
Die Lappen gehen zum Schwimmen.
-12 Grad Celsius
Zu kalt zum Schneien.
-15 Grad Celsius
Amerikanische Autos springen nicht mehr an.
-18 Grad Celsius
Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.
-20 Grad Celsius
Der Atem wird hoerbar.
-22 Grad Celsius
Franzoesische Autos springen nicht mehr an.
Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.
-23 Grad Celsius
Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.
-24 Grad Celsius
Deutsche Autos springen nicht mehr an.
-26 Grad Celsius
Aus dem Atem kann Baumaterial fuer Iglus geschnitten werden.
-29 Grad Celsius
Die Katze will unter den Schlafanzug.
-30 Grad Celsius
Japanische Autos springen nicht mehr an.
Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.
-31 Grad Celsius
Zu kalt zum Kuessen, die Lippen frieren zusammen.
Lapplands Fussballmannschaft beginnt mit dem Training fuer den
Fruehling.
-35 Grad Celsius
Zeit, ein zweiwoechiges heisses Bad zu planen.
Die Lappen schaufeln Schnee vom Dach.
-39 Grad Celsius
Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken.
Die Lappen schliessen den obersten Hemdknopf.
-40 Grad Celsius
Das Auto will mit ins Bett.
Die Lappen ziehen einen Pullover an.
-45 Grad Celsius
Die Lappen schliessen das Klofenster.
-50 Grad Celsius
Die Seeloewen verlassen Groenland.
Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Faeustlinge.
-70 Grad Celsius
Die Eisbaeren verlassen den Nordpol.
An der Universitaet Rovaniemi wird ein Langlaufausflug organisiert.
-75 Grad Celsius
Der Weihnachtsmann verlaesst den Polarkreis.
Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Muetze runter.
-250 Grad Celsius
Alkohol gefriert.
Der Lappe ist sauer.
-268 Grad Celsius
Helium wird fluessig.
-270 Grad Celsius
Die Hoelle friert.
-273,15 Grad Celsius
Absoluter Nullpunkt.
Keine Bewegung der Elementarteilchen.
Die Lappen geben zu: “Ja, es ist etwas kuehl, gib mir noch einen Schnaps ….”
Coolness-Ratgeber
0LEKTION 1: COOL BEIM AUFSTEHEN
Easy, Baby, ganz easy, null Problemo.
Aufstehen ist die einfachste Sache der Welt:
Nur hast Du es bisher garantiert voellig falsch angepackt. Ist ja
logisch, kennst ja den Leitfaden nicht. Macht nix. Lies. Erstmal
cool strecken. Das heisst: Nicht bewegen, ist naemlich hoellisch
uncool, sich spastisch aus dem Bett zu waelzen. Also: Innerlich
strecken, nix anmerken lassen. Dann: Aufstehen. Aber cool bleiben.
Erstmal Sonnenbrille aufsetzen. Wenn die Gardinen zu sind oder es
draussen noch dunkel ist, erstmal Licht anmachen. Merke: Wirkt
uncool, gegen den Kleiderschrank zu laufen. So, schon ganz gut.
Jetzt kommt das Anziehen:
Ist auch ganz einfach. Leitsatz: Nicht hingucken. Schau irgendwo
anders hin und zieh Dich dabei an. Leute, die hingucken, wenn sie
den Reissverschluss zumachen, wirken peinlich. Aber Vorsicht:
Nichts vergessen, wenn Du den Reissverschluss zumachst. Du hast es
vergessen? Dann ueb es nach der Operation erstmal ohne
Sonnenbrille. Bis hierher alles klar? War auch einfach, was, Babe?
Jetzt wird´s schwieriger. Pass auf.
Fruehstueck machen:
Wenn Du dabei Fehler machst, kannst Du Dir allerhand verscherzen.
Die Leute werden Dich nicht mehr ernst nehmen… Wer will das
schon? Du nicht. Ich weiss. Kaffeekochen ist an sich ´ne wahnsinnig
uncoole Sache. Es liegt an Dir, es cool zu machen. Du wirst
vermutlich zwei, drei Stunden ueben muessen, aber dann sitzt es, und
die Frauen werden Dir zu Fuessen liegen. Du weisst schon, was ich
meine, Honey. Also: Deckel der Kaffeemaschine im Vorbeigehen
aufmachen, weitergehen zum Kaffeetopf, Kaffeetopf aufmachen,
Kaffee in den Filter kippen (nicht portionieren, am besten gar
nicht hinschauen) und dann: Filter in die Maschine werfen. Merke
hierbei: je groesser die Entfernung von der Kaffeemaschine, desto
groesser Deine Coolness. Wenn’s klappt. Ansonsten ist es ziemlich
peinlich. Aber Du packst das schon.
Das ganze nennt sich das Erste Coolsche Gesetz. Wurfweite ist
proportional zur Coolness.
Entfernung=0, Coolness=0.
Entfernung=4 Meter, Coolness= unbeschreiblich.
Wenn’s schief geht, gilt: Entfernung – 10/potentieller
Coolnessfaktor = Idiot
Also: ueben, ueben, ueben. Das hast Du drin. Ich weiss es. Cool Baby.
LEKTION 2: COOLNESS IM ALLTAG
Aufstehen und den ganzen Quatsch hast Du begriffen. Jetzt raus auf
die Strasse.
Alltag:
Vielleicht meinst Du, Du bist cool. Lies diesen Ratgeber und Du
weisst, dass Du laecherlich gewesen bist. Du warst nichts. Wenn Du
dies hier gelesen hast, dann bist Du cool… Ehrlich echt voellig
trocken cool. Also: Raus auf die Strasse. Und schon der erste
Fehler: Sonnenbrille beim Gesichtwaschen abgenommen und danach
nicht wieder aufgesetzt. Wieder zurueck, Brille holen, aufsetzen,
wieder rausgehen. Du hast die Brille beim Gesichtwaschen nicht
abgenommen? Obercool. Goettlich. Fuer alle Faelle gilt jedenfalls:
Das Wetter spielt keine Rolle, Brille sogar nachts tragen. Merke:
Ohne Brille ist die Coolness gleich Null. Laufen ist einfach, cool
schlendern nicht. Du musst vermutlich lange ueben, bis Du es raus
hast. Deine bisherigen epileptischen Bewegungsablaeufe kannst Du
Dir jedenfalls von der Backe wischen. Du musst schlendern. Voellig
muehelos. Darf aber keiner erkennen, dass Du absichtlich so laeufst.
Also: ueben, ueben und noch mal ueben. Jetzt kommen wir zum
schwierigsten Teil:
Dem Umgang mit anderen Menschen:
Fangen wir mit dem Busfahren an. Erstmal in den Bus steigen. Dann
laut Kaugummi kauen (vor dem Einsteigen mit dem Kauen beginnen,
sonst wirkt’s leicht beknackt). Wichtig: Jetzt lockeren Spruch
loslassen. Dir faellt keiner ein? Kein Problem. Geh in den naechsten
Buchladen und kauf Dir “Lockere Sprueche” von Mr. Cool. Ist von
mir. Tolles Buch. Selbstredend. Und: Laecheln, laecheln, laecheln.
Aber nicht das daemliche Laecheln, das Du sonst drauf hast: Cool,
Baby, von oben herab, nicht zu breit. Noch was: Niemals Geld
hinlegen! Das gilt allgemein. Geld immer hochschnippen und wieder
auffangen. Oder einfach hinwerfen, wenn es jemand haben will. Und
zwar so, dass er sich bemuehen muss, um es aufzufangen. Am besten
so, dass er oder sie auf dem Boden herumkriechen muss. Du hast
schliesslich das Recht, anderen Menschen zu zeigen, wo ihr Platz
ist. Das mit dem Hochwerfen solltest Du vorher zu Hause ueben und
dabei immer daran denken, dass es nur mit Muenzen funktioniert.
Kneipen und Cafes:
Hier darfst Du keinen Fehler machen. Es sehen zu viele Leute zu.
Also riskier´ nichts. Sonnenbrille traegst Du sowieso,
Geldschnippen hast Du mittlerweile auch drauf. Sieht gut aus.
Jetzt musst Du sprechen. Das ist schwierig. Du musst bestimmte
Dinge vermeiden, zum Beispiel: “Bitte” oder andere unterwuerfige
Worte. Du bist der Boss, alle tanzen nach Deiner Floete, wenn Du
weisst, was ich meine. Du weisst es, yeah. Wir verstehen uns. Bisher
hast Du gesagt “Eine Cola, bitte” und das ist schlimm. Voellig
falsch. Du redest ja mit der Kellnerin wie mit Deinesgleichen.
Voellig uncool. Keiner nimmt Dich ernst. Richtig ist: “Coke, Baby”.
Zucker, Mann, Du machst Dich. Lass Dich nicht durch ihren Blick
irritieren. Oder dadurch, dass sie lacht. Sie liebt Dich. Alle
Frauen lieben Dich. Alle Frauen lieben Dich. Und Du weisst es. Nun
zum Kaffeetrinken. Du trinkst Deinen Kaffee mit Milch? Das ist
schlecht. Versuch, Dir das abzugewoehnen. Wenn Du das nicht kannst,
beachte folgendes. Es ist ausgesprochen uncool, an diesen ekligen
Milchdoeschen rumzuzupfen, bis Dir das ganze Zeug ueber die
Bundfalte pladdert. Also: Die kleine Plastikmilchdose in die Tasse
werfen und einmal mit dem Loeffel reinstechen. Sauber, was? Und
cool. Solltest Du mit dem Zuckertopf allerdings nicht unbedingt
genauso machen. Naechstes Thema.
Einkaufen:
Hoellisch uncool. Es gibt Leute, die keinen haben, der es fuer sie
macht. Zum Beispiel Dich. Auch im Supermarkt gilt: Cool bleiben.
Man sieht dich. Also: Die Einkaufskarre nicht mit beiden Haenden
anfassen und wie Mutter durch den Laden eiern. Entweder mit einer
Hand oder mit dem Fuss die Karre ab und zu kurz anstossen oder
abstoppen. Aber Vorsicht: Nicht zu heftig. Koennte Ärger geben. Die
Sachen, die Du einkaufst, niemals in den Wagen legen. Immer
werfen. Ohne hinzusehen. Wie mit der Filtertuete. Coolsches erstes
Gesetz gilt auch hier. Vorsicht bei Milchtueten, Flaschen und
Eiern. Feeling, Baby. Zahlen funktioniert wie im Bus. Nur nicht
mit demselben Spruch. Mach kein´ Quatsch. Immer Trinkgeld geben.
LEKTION 3: COOL AM ABEND
Die elementarsten Dinge hast Du schon gelernt. Sonnenbrille, Geld
hochschnippen, nicht reden. Schlendern kannst Du mittlerweile
auch. Schon ganz gut. Jetzt kommen die uebungen fuer
Fortgeschrittene.
Stehen:
Du glaubst, das ist einfach. Is nich. Ist wahnsinnig schwierig. Du
stehst ja nicht einfach so rum und wartest auf den Bus. Du weisst,
was Du bist. Zeig´s ihnen. Kopf hoch, Brust raus, Bauch rein,
Unterkoerper raus, Beine moeglichst gekreuzt (gespreizt geht
notfalls auch). Wenn dich jemand fragt, ob Du einen Unfall
hattest, einfach ignorieren. Zu Hause dann weiter ueben.
Trinken:
Trinken ist einfach. Allerdings solltest Du kein Bier, Wein oder
andere Proletengetraenke ordern, sondern irgendwas, was der
Barkeeper nicht kennt. Schau ihn herablassend an und vergewissere
Dich, dass alles staunt. Lass Dich dann zu irgendwas ueberreden,
was Du Dir leisten kannst. Also Bier. Die Glashaltung ist extrem
wichtig. Du kannst das Ding nicht halten wie die Senfglaeser bei
Dir zu Hause. Zeige Stil. Halte das Glas so schraeg, dass das
Getraenk fast rauslaeuft und gestikuliere wie ein Wahnsinniger.
Obercool. Wenn es klappt. Wenn nicht, bist Du untendurch und Deine
Zuschauer sind nass. Hierbei gilt:
Glasneigung + Gestikulierradius = Coolnessfaktor
Wenn irgendjemand nass wird gilt: Coolnessfaktor /
Reinigungskosten = Idiot
3. Frauen:
Jetzt also das wichtigste Kapitel. Warum seid ihr cool? Eben. Wenn
ihr euch an die Tipps oben haltet, habt ihr schon ganz gute
Karten. Aber: Es gibt noch speziellere Dinge. Die Frauen lieben
Dich, wenn Du cool bist, Baby. Und das willst Du. Ich weiss es. Und
es gibt einfache Regeln. Leitsaetze. Wenn Du weisst, was ich meine.
Lies:
a) Ansprechen.
Ist schwierig. Du solltest nicht reden. Also lass es. Laechle sie
an. Wink ihr zu. Nimm sie mit. Wenn keiner in der Naehe ist, fang
an zu reden. Aber nicht zuviel. Du wirkst sonst leicht oede. Das
weisst Du. Zeig ihr Dein Auto. Wenn Du keins hast, sag, dass es
gerade repariert wird und nenn den Preis. Nicht unter 2000
anfangen. Wirkt sonst nicht. Wenn sie sagt, dass das zu teuer ist:
Abwinken. Lachen. Erzaehl ihr von Deinen letzten Aktienverlusten,
und dass es Dir egal sein kann. Wirkt totsicher. Wenn nicht: Neue
Frau abschleppen.
b) Abschleppchancen.
Ganz einfache Regel. Bisschen Mathe. Aber nicht schwer zu
kapieren. Du packst das schon. Die Komponenten sind das Alter (A),
die Anzahl der Freundinnen (aF) und die Kosten der Aufmachung der
Braut, die Du abschleppen willst. Dabei gilt:
Zweites Coolsches Gesetz: A – aF – Kosten der Aufmachung /100 = X%
Wenn Du also eine Hundertjaehrige im Tweedkostuem, die ohne
Freundinnen daherkommt, abschleppen willst, betragen Deine Chancen
ungefaehr 100%. Aber das willst Du nicht. Seh ich Dir an, Baby. Du
willst junges Blut. Und Fleisch. Und so weiter. Ferkel. Aber cool.
uebrigens: Wenn A kleiner oder gleich 13 ist, dann ist X
automatisch = Idiot.
c) Der weitere Abend.
Du kannst lesen. Wenn Du so alt bist, weisst
Du auch, was weiter passiert. Ich seh Dir in die Augen, Kleines.
Oh yeah, Mann. Ach ja, nimm die Sonnenbrille nicht ab. Du bist
cool. Du hast es. Relaxed. Oh, nichts zu danken. Hab Dir gern
paar Tipps gegeben, Babe. Mach weiter so.












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